Über mich

Hätte man den 20-jährigen Okan Yildirimlar gefragt, wo er sich in Zukunft sieht, die Antwort «in einer psychologischen Praxis» wäre ihm wohl nicht im Traum eingefallen. Mein Weg begann nämlich ganz woanders, in der geordneten Welt der Informatik. Als Informatiker und später als Berufsschullehrer war ich jahrelang der Mann für die logischen Fälle. Und ich war gut darin. Doch mit der Zeit spürte ich, wie sich mein Fokus verschob. Die spannendsten Rätsel waren für mich nicht mehr die technischen, sondern die menschlichen. Es war dieses leise Gefühl, dass die Frage, warum ein junger Mensch sich nicht traut, etwas zu sagen, unendlich viel wichtiger ist als die Frage, warum ein Programm nicht startet.

Diese Neugier liess mich nicht mehr los. Sie führte mich auf eine zweite Reise, direkt ins Herz der Psychologie. Mein Psychologiestudium fühlte sich an, als würde ich endlich die Sprache lernen, die ich innerlich schon immer gesprochen hatte.

Um diese Leidenschaft zu meinem Beruf zu machen, absolvierte ich anschliessend den Diplomlehrgang zum Analytischen Psychotherapeuten am renommierten C.G. Jung-Institut. Dabei wählte ich ganz bewusst das kombinierte Programm, um sowohl Erwachsene als auch Kinder und Jugendliche begleiten zu können. Heute bin ich als eidgenössisch anerkannter Psychotherapeut im Kanton Bern tätig, OKP-zugelassen (Grundversicherung) und sammle täglich Geschichten und Erfahrungen, die meine Arbeit bereichern. Ob in der klinischen Praxis, beim Aufbau der Hilfsorganisation loswerde.ch mitten in der Pandemie, oder in der Stille der Meditation, die mich seit Jahren erdet, immer wieder entdecke ich dieselbe Wahrheit: In der echten Begegnung liegt ein unglaublicher Zauber.

Mein etwas bunter Lebenslauf ist heute das Fundament meiner Arbeit. Er erlaubt mir, mit der Geduld des Lehrers zuzuhören, mit dem Scharfsinn des Informatikers Muster zu erkennen und mit der ganzen Wärme des Psychologen einen Raum zu halten, in dem alles sein darf. Wenn Sie also das Gefühl haben, allein vor einem Rätsel zu stehen oder den nächsten Schritt auf Ihrem Weg nicht klar sehen: Sie müssen das nicht alleine schaffen. Melden Sie sich einfach. Lassen Sie uns ganz ungezwungen bei einer Tasse Kaffee oder Tee herausfinden, wie Ihr nächstes Kapitel aussehen könnte.

Ich freue mich auf Sie.